Unser Netzwerk steht für Studienorientierung und Wissenschaftspropädeutik an Schulen und Hochschulen.

Kann ich mir ein Studium zutrauen? Lohnt sich die Investition in Hochschulbildung überhaupt? Wie kann ich mein Studium finanzieren?

Welche Fähigkeiten, Interessen und Qualifikationen bringe ich mit? Und werden diese später gefragt sein?

Wie können Sie als Lehrkraft diese Entwicklungsaufgabe bestmöglich unterstützen?

Unsere Angebote für Schüler/Innen sind kostenlos, unabhängig, flexibel in der Veranstaltungsgröße und mit einem breiten inhaltlichen Spektrum.

Unsere Teams führen Veranstaltungen an den Lernorten Schule und Hochschule durch.

Netzwerk Studienorientierung Brandenburg: Kompetent. Unabhängig. Erfahrbar.

Jugendliche erwachsen heute in eine Welt des stetigen Wandels. Wissensbestände, Technologien aber auch gesellschaftliche und berufliche Kontexte erscheinen weniger stabil als noch in früheren Generationen. Vor diesem Hintergrund Orientierung zu finden, um persönlichkeitsnahe und chancenreiche Lebenswegentscheidungen zu treffen, wird von vielen Jugendlichen als biographisch bedeutende Herausforderung wahrgenommen.

Die Hauptanliegen des Netzwerks Studienorientierung sind, Schüler/innen zur Erforschung ihrer Interessen und Potentiale zu ermuntern und sie dabei zu unterstützen, sich zielgerichtet und systematisch zu orientieren um ihren Handlungsmut für individuelle Lebenswegentscheidungen zu fördern. Als unabhängiger Zusammenschluss der Brandenburgischen Hochschulen unterstützt das Netzwerk Studieninteressierte bei der Suche nach ihren persönlichen Wegen ins Studium und verpflichtet sich den Werten der Unabhängigkeit, Aktualität und Vielfalt. Darüber hinaus möchten wir Schlüsselkompetenzen vermitteln, die zur erfolgreichen Bewältigung eines Studiums beitragen und weitere Akteur/innen im Bereich Studienorientierung als Multiplikator/innen einbeziehen.

Gelingende Studienorientierung bedeutet für uns Schüler/innen bei ihrer Studienorientierung ergebnisoffen zu beraten:

  • Über zentrale Themen rund ums Studieren unabhängig und stets aktuell zu informieren.

  • Die Vielfalt der Hochschullandschaft erfahrbar und Studieren erlebbar zu gestalten.

  • Entscheidungskompetenzen junger Menschen zu stärken.

Angebote für Schulen

  • Seminar des Monats August (Fachhochschule Potsdam): „Die Kunst, Kultur und Wissen zu bewahren“

    Als Archivar/in zu arbeiten, bedeutet nicht -­ wie viele glauben -­ im einsamen, dunklen Kämmerlein zu sitzen und sich um alte, verstaubte Akten zu kümmern – das war einmal, wenn es jemals so war…! Der Job des Archivars/der Archivarin ist vielseitig und modern. Digitalisierung ist hier mittlerweile ebenso ein zentrales Thema geworden, wie das Beherrschen alter Schriften, wenn man Kultur und Wissen aus vergangenen und gegenwärtigen Zeiten bewahren will. Es gibt vielseitige Arbeitsfelder die es in dem 90­‐minütigen Workshop interessierten Schüler/innen vorzustellen gilt. Studierende des Bachelorstudiengangs Archiv der FH Potsdam sind mit ihren Erfahrungen aus dem Studium und den Praktika für alle Fragen offen und geben gerne einen Einblick in ihren Studienalltag.

  • Seminare von Studierenden für Schüler und Schülerinnen

    Studierende wissen, was Schüler/innen bewegt. Sie kommunizieren empathisch und vermitteln Informationen über Studienmöglichkeiten und Studienanforderungen authentisch aus studentischer Lebensperspektive. Unsere Seminare sind stets so konzipiert, dass sie einen Beitrag zur Stärkung der Eigenverantwortung der Schüler/innen sowie ihrer Methoden-, Medien- und Präsentationskompetenzen leisten.

  • Seminar zum wissenschaftlichen Präsentieren

    Niemand mag einen in die Länge gezogenen, monotonen und schlecht vorbereiteten Vortrag, wenn der/die Referent_in einfach nur die Notizen abliest, keinen Blickkontakt aufbaut, steif am Computer steht und die überladenen Power Point Folien durchzappt. Jede/r Zuhörer_in ist in so einem Fall davon überzeugt, dass er oder sie den Vortrag besser vorbereitet und präsentiert hätte. Die Ansprüche des Publikums liegen meistens sehr hoch. Doch wie kommuniziert man, was einem gut gefallen hat und was verbesserungswürdig ist? Hätte man es wirklich so viel besser gemacht? Wenn ja, was genau hätte man besser umgesetzt und weshalb ist man sich dessen so sicher?

  • Seminar zum wissenschaftlichen Arbeiten

    Selten wissen Schüler/innen bei Schulabgang, wie eine wissenschaftliche Arbeit geschrieben wird, welche Kriterien an Struktur und Methodik an sie angelegt werden und ob sie den Anforderungen ihrer Erstellung überhaupt gewachsen sind. Dieses Seminar verstehen wir als wissenschaftspropädeutisches Angebot, das die exemplarische Annäherung an akademische Denk- und Arbeitsweisen aus Hochschulperspektive ermöglicht.

Angebote für die Bildungsberatung

  • Tagungen und Konferenzen

    GIBeT-Tagung an der BTU Cottbus-Senftenberg 07.-09.09.2016

    Für viele Schülerinnen und Schüler stellt es eine große Herausforderung dar, Studienorientierung als individuelle Entwicklungsaufgabe für sich zu entdecken. Viele trauen sich ein Studium auch deswegen nicht zu, weil sie mit den Anforderungen, die damit einhergehen, nicht vertraut sind. Selten wissen Schüler/innen bei Schulabgang, wie eine wissenschaftliche Arbeit geschrieben wird oder welche Kriterien an Struktur und Methodik an sie angelegt werden.

    Im Land Brandenburg wurde daher das verpflichtende Schulfach „Seminarkurs“ zur Studienorientierung oder Wissenschaftspropädeutik eingeführt. Das Netzwerk Studienorientierung Brandenburg ist in der Planung und Ausgestaltung dieser Fächer stark eingebunden und wünscht sich hierbei eine Zusammenarbeit zwischen Schulen und Hochschulen im Interesse der Studieninteressierten und nicht im Einzelinteresse der verschiedenen Akteure.

  • Informationstage für die Hochschulteams der Bundesagentur für Arbeit

    Das Netzwerk Studienorientierung organisiert in regelmäßigen Abständen Hochschulinformationstage für die Studien- und Berufsberater/innen der Agentur für Arbeit. Diese finden an den Hochschulstandorten des Landes Brandenburg statt und ermöglichen den Austausch mit den Akteur/innen aus Forschung, Lehre, Verwaltung und Beratung.

  • 28.08.2019
    Wissenschaftliches Arbeiten am Bertolt-Brecht-Gymnasium Brandenburg

    Die vom Netzwerk Studienorientierung entwickelten Workshops rund um das „Wissenschaftliche Arbeiten“ werden mittlerweile regelmäßig an Schulen durchgeführt. Anwendungsorientierte Workshops bereiten die  Schüler/innen auf die Herausforderungen ihrer ersten wissenschaftlichen Arbeiten im Rahmen des Seminarkurses an der Schule und den akademischen Werdegang an einer Universität umfassend vor.

    Zum wiederholten Mal werden die Seminarkurse des Brandenburger Bertolt-Brecht-Gymnasiums wissenschaftspropädeutisch durch das Netzwerk unterstützt. Praxisnah und individuell werden die Schüler/innen von den Trainer/innen der Universität Potsdam und der Technischen Hochschule Brandenburg an die wichtigen Arbeitsschritte einer wissenschaftlichen Arbeit herangeführt: die Eingrenzung eines zu bearbeitenden Themas, das Entwickeln einer Fragestellung und das Ableiten von dazugehörigen Hypothesen und geeigneten Untersuchungsmethoden. Neben gemeinsamen Diskussions- und Erarbeitungsphasen haben die Schüler/innen auch die Möglichkeit, selbst ein eigenes Thema zu erarbeiten und die ersten Arbeitsschritte, praktisch und auf ihre eigenen Interessen bezogen, nachzuvollziehen.

  • 04.09.2019
    Studienorientierung an der Gesamtschule Zeuthen

    Gemeinsam mit der Technischen Hochschule Wildau unterstützt die Universität Potsdam die Schüler/innen der Gesamtschule in Zeuthen, einen Überblick über die Studienmöglichkeiten in Brandenburg zu erhalten. Am 04.09.2019 veranstalten die Trainer/innen des Netzwerks dazu mehrere Workshops rund um die allgemeine Studienorientierung.

    Dabei werden die Schüler/innen an die brandenburgische Hochschullandschaft über Fragen zu ihren eigenen Interessen und Vorstellungen vom Studium herangeführt. Sie werden eingeladen, sich mit relevanten Themen rund um das Studium an einer Hochschule zu befassen: mit den Studienmöglichkeiten, dem Studienaufbau und -inhalten, der Bewerbung und Zulassung, aber auch mit der Finanzierung.

    Darauf aufbauend motivieren konkrete Vorstellungen von ausgewählten Studiengängen die Schüler/innen, ihre eigene Studien- und Berufswahl zu reflektieren, indem ihnen konkrete Einblicke in das Leben der Studierenden und deren Studienanforderungen mitgegeben werden.

  • 09.09.2019
    09.09.2019 – 13.09.2019 – Studienorientierungswoche Marie-Curie Gymnasium-Ludwigsfelde

    Jährlich findet die traditionelle „Studienorientierungswoche“ des Marie-Curie-Gymnasiums Ludwigsfelde – dieses Jahr vom 09.09.2019 bis zum 13.09.2019 – statt, bei der alle Netzwerkhochschulen unter der Federführung der Universität Potsdam an der Planung und Durchführung beteiligt sind. Die Schülerinnen und Schüler haben vorab die Möglichkeit ihre Studienorientierungswoche so individuell und frei zu gestalten wie möglich: sie stellen sich ihren thematischen Fahrplan selbst zusammen und besuchen dann diejenigen Netzwerkhochschulen, deren Fächerspektrum sich am besten mit ihren Interessen und Neigungen überschneidet.

    Der erste Tag der Studienorientierungswoche dreht sich rund ums Studium im Allgemeinen und offeriert den Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ausgewählte Studiengänge der Netzwerkhochschulen kennenzulernen.

    Am zweiten Tag unternehmen sie dann einen Ausflug zu einer der Netzwerkhochschulen. Dort erwartet sie ein aufregendes Programm mit Besichtigungen, Workshops und Diskussionen, bei denen alle Fragen zum Studium und der Hochschule individuell und in lockerer Atmosphäre besprochen werden können.

    Nachdem Studiengänge und Hochschulen kennengelernt wurden, bearbeiten die Schülerinnen und Schüler im Verlauf der verbliebenen Tage in Kleingruppen eine wissenschaftliche Fragestellung und stellen ihre Ergebnisse zum Abschluss einem interessierten Publikum vor. Selbstverständlich setzen sich die Teilnehmer/innen nicht nur mit wissenschaftlichen Methoden und Arbeitsweisen intensiv auseinander, sondern werden immer wieder ermuntert ihre Erkenntnisse und Erlebnisse vor dem Hintergrund ihrer individuellen Studien- und Berufswahlentscheidung zu reflektieren.

Haben Sie Fragen rund um die Organisation des Netzwerks Studienorientierung BB oder planen Sie eine Netzwerkveranstaltung an Ihrer Schule oder an einem unserer Hochschulstandorte, dann wenden Sie sich bitte an die Koordinationsstelle des Netzwerks Studienorientierung Brandenburg.

Christian Mödebeck-Bagrowski
Universität Potsdam
Leiter der Koordinationsstelle

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